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Viele Menschen trocknen ihre Wäsche gern an der frischen Luft und an der Sonne. Doch gerade in den Wintermonaten ist dies nicht möglich. Dann hilft nur noch der altbekannte Wäscheständer in der Wohnung oder die Wäscheleine im Badezimmer. Wer dies nicht möchte, greift auf die elektrische Variante der Wäschetrockner zurück. Es gibt unterschiedliche Arten von Wäschetrocknern. Darüber hinaus lohnt es sich einen Wäschetrockner Test im Internet anzuschauen. So ein Gerät hat viele Vorteile, insbesondere bei Großfamilien. Außerdem wird während des Waschvorgangs kein Weichspüler benötigt, denn Wäschetrockner haben die positive Eigenschaft, während des Trockenvorganges die Handtücher und Kleidungsstücke relativ weich zu machen.

Kondensationstrockner mit Wärmepumpe

Die effektivste Art Wäsche elektrisch zu trocknen besteht in der Verwendung von einem Wärmepumpentrockner. Der Wärmepumpentrockner führt durch seine spezielle Technik den größten Teil der benötigten Energie wieder zurück. Dadurch ist mit einer Ersparnis von rund die Hälfte des Stroms gegenüber herkömmlichen Kondensationstrocknern ohne Wärmepumpe zu rechnen. So kostet beispielsweise eine Waschladung Baumwolle schranktrocken im Durchschnitt etwa 40 Cent. Zwar sind die Anschaffungskosten für einen Wärmepumpentrockner gegenüber einem Wäschetrockner ohne Wärmepumpe in den meisten Fällen höher. Dies zahlt sich jedoch im Verlaufe der Verwendung desselben durch die niedrig gehaltenen Stromkosten wieder aus. Das Trocknen beim Wärmepumpentrockner dauert in der Regel etwas länger, unter Umständen bis zu drei Stunden. Die Filter der integrierten Wärmepumpe im Wäschetrockner sollten in regelmäßigen Abständen gereinigt werden, um einem sich erhöhenden Stromverbrauch entgegenwirken zu können.

Wäschetrockner mit Abluft

Ablufttrockner können, was den Verbrauch von Strom betrifft, gleichgesetzt werden mit Kondensationstrocknern ohne eine Wärmepumpe. Der Vorteil der Ablufttechnik besteht darin, dass die feuchte Luft durch den Schlauch direkt nach draußen entweichen kann. Damit machen sich ein gesonderter Behälter, in welchem das Wasser sich sammelt und eine Pumpe für das Kondensat überflüssig. Wer jedoch über keinerlei Möglichkeiten verfügt, die feuchte
Abluft nach außen ableiten zu können – beispielsweise durch ein Fenster – für diese Person sind Ablufttrockner leider nicht geeignet.

Das Energieetikett von Wäschetrocknern

Wäschetrockner tragen in aller Regel wie alle anderen Haushaltsgeräte ein Energieetikett. Anhand dieses Energieetiketts können die Verbraucher sofort erkennen, ob es sich bei dem gewählten Wäschetrockner um ein energieeffizientes Gerät handelt oder nicht. Am sparsamsten arbeiten Wäschetrockner, die mit einem A+++ gekennzeichnet sind. Dies ist bisher nur bei Wärmepumpentrockner der Fall. Ablufttrockner befinden sich derzeit noch in der Klasse C, was die schlechteste Energieeffizienz bedeutet.